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10. Schulkinotage 2016 im Apollo

logo_hannoverMittlerweile im 10. Jahr finden im APOLLO Kino in Linden kurz vor den Sommerferien die SCHUL-KINO-TAGE statt. Wie immer bietet das Kino ein abwechslungsreiches Programm mit Filmen aus dem letzten Kinojahr und Schulkino-Klassikern.

Ob zum Lernen oder als Ausflug vor den großen Ferien … die SCHULKINOTAGE vom

Mo., 06.06. bis Di., 21.06.2016

bieten sicherlich für viele SchülerInnen und LehrerInnen etwas.
Im weiteren finden Sie das Programm, die Inhalte und alle Informationen für die Anmeldungen.

Viel Spaß im Apollo-Kino ab 06.06 ….!

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Eintritt pro SchülerIn: 4,00 € (Lehrkräfte haben freien Eintritt)

Nachfragen und Buchungen für die Schul-Kino-Tage:
Herr Torben Scheller
Tel.: 0178 – 218 18 52
Mail: info@apollokino.de

Weitere Sonder- / Schulvorstellungen in allen Filmkunstkinos Hannover (Apollo / Kino am Raschplatz / Hochhaus-Lichtspiele) ab 50 Personen: Kontakt

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Filme und Termine der Schul-Kino-Tage 2016

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SHAUN, DAS SCHAF

Großbritannien/Frankreich 2015
Regie und Drehbuch: Richard Starzak, Mark Burton
Darsteller/innen: Mit den Stimmen von Justin Fletcher, John B. Sparkes, Omid Djalili, Richard Webber, Tim Hands, Nick Park u.a.
Kamera: Charles Copping und Dave Alex Riddett
Laufzeit: 85 min
Format: Digital, Farbe
FSK: Ohne Altersbeschränkung
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: 5-10
Klassenstufen: 1. bis 5. Klasse
Themen: Abenteuer, Gemeinschaft/Gemeinschaftssinn,Autorität(en), Freiheit, Freundschaft, Popkultur, Rebellion,Reisen, Stadt, Tiere, Vertrauen, Werte
Unterrichtsfächer: Deutsch, Sachunterricht, Kunst, Ethik,Vorfachlicher Unterricht
Website über die Serie
weitere Infos zum Film

Auch Schafe wollen gelegentlich ein bisschen Spaß. Den verschaffen sichShaun und seine Freunde durch einen ausgeklügelten Plan: Erst wird Hund Bitzer durch einen anspruchsvollen Köder abgelenkt und dann der Bauer mit der altbewährten Schäfchenzähl-Methode ins Land der Träume befördert. Nun erfüllt sich der Traum vom freien Zugang zu Kühlschrank und Fernbedienung und die Party kann beginnen – allerdings stören die fiesen Schweine die Stimmung gehörig. (kinofenster.de)

Termine:
Fr., 17.06., 11:00
Mo., 20.06., 14:00
Di., 21.06., 8:30 (weitere Termine nach Absprache möglich)

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PETTERSSON UND FINDUS – KLEINER QUÄLGEIST

D 2013, 8 min
Regie: Ali Samadi Ahadi
Darsteller/innen: Ulrich Noethen, Marianne Sägebrecht
FSK: ohne Altersbeschränkung
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: 5-8 J.
Klassenstufen: 1. bis 3. Klasse
Themen: Freundschaft, Familie, Vertrauen, Tiere, Literaturverfilmung
Unterrichtsfächer: Vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Kunst, Religion, Sachkunde, Lebenskunde, Musik
Begleitmaterial: Verleih [Download]

Inhalt: Der alte Hobby-Erfinder Pettersson verbringt seine Tage allein auf einem kleinen Bauernhof mit Holzhacken, Angeln, Tüfteln und dem Füttern der Hühner. Sein Leben ändert sich grundlegend, als seine Nachbarin Beda ihm eines Tages ein Kätzchen zur Pflege bringt. Pettersson gibt ihm den Namen Findus und zieht es liebevoll auf. Als Findus zu sprechen beginnt, entsteht zwischen beiden eine tiefe Freundschaft. Diese wird auf die Probe gestellt, als Pettersson den ständig krähenden Hahn seines Nachbarn Gustavsson aufnimmt, der ansonsten im Suppentopf gelandet wäre. Weil der Hahn viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, fürchtet Findus, seinen einzigen Freund zu verlieren. Um den aufgeplusterten Angeber loszuwerden, greift der Kater zu einer List.

Drehbuchautor Thomas Springer kombinierte die Bücher zu einer zusammenhängenden Geschichte und baute dafür einen übergreifenden Spannungsbogen, der zugleich die kleineren Handlungsverläufe der Buchepisoden integriert. Dabei hält sich die Filmerzählung inhaltlich ebenso an die literarische Vorlage wie auch die Figurenzeichnung, das Setting und die Bildsprache – bis hin zu den sprechenden und etwas eitlen Hühnern und den sogenannten Mucklas, kleine koboldartige Wesen, die in den Zeichnungen der Buchreihe überall auftauchen und im Film ein Eigenleben entwickeln. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Di., 14.06., 08:30
Mi., 15.06., 11:00
Do., 16.06., 14:00 (weitere Termine nach Absprache möglich)

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RETTET RAFI

Deutschland 2015
Regie: Arend Agthe
Drehbuch: Arend Agthe, Bettina Kupfer
Darsteller/innen: Nicolaus von der Recke, Sophie Lindenberg, Henriette Heinze, Claes Baeng, Bettina Kupfer, Albert Kitzl, Dirk Martens u.a.
Laufzeit: 97 min, Dt. F
Format: Digital, Farbe
Filmpreise: Kinderfilmfest München 2015: Publikumspreis; Int. Kinderfilmfestival Montreal 2015; Jerusalem Filmfestival 2015, Int. Filmfestival für Kinder und Jugendliche Zlín u.a.
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: 7-11 J.
Klassenstufen: 2. bis 5. Klasse
Themen: Familie, Freundschaft, Abenteuer, Tiere
Unterrichtsfächer: Deutsch, Sachkunde,Ethik/Lebenskunde, Religion
weitere Infos zum Film

Der achtjährige Sammy liebt seinen Hamster Raffi, den er von seinem Vater bekommen hat, sehr. Raffi ist ein ganz besonderer Hamster, der sogar Tore schießen kann. Außerdem tröstet er Sammy über die Abwesenheit seines Vaters hinweg, der in Afghanistan als Arzt arbeitet, um eine Auszeit von der Familie zu nehmen. Eines Tages muss der herzkranke Hamster operiert werden. Sammys große Schwester Molly findet das übertrieben, da ein neuer Hamster nur sechs oder sieben Euro kostet, aber ihr Bruder besteht darauf. Auf dem Rückweg vom Tierarzt wird das Auto von Sammys Mutter mitsamt dem Hamsterkäfig gestohlen. Sofort macht sich Sammy auf die abenteuerliche Suche nach Raffi, um ihn aus den Fängen eines Gangsters zu befreien. Dabei erlebt er so manche Verfolgungsjagd quer durch Hamburg. (kinofenster.de)

Termine:
Do., 09.06., 11:00
Fr., 10.06., 14:00
Mo., 13.06., 08:30 (weitere Termine nach Absprache möglich)
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VILJA UND DIE RÄUBER

Finnland 2015
Regie: Marjut Komulainen
Drehbuch: Marjut Komulainen & Melli Maikkula
Darsteller/innen: Kari Väänänen, Lotta Lehtikari, Sirkku Ullgren, Jussi Vatanen, Ilona Huhta, Mio Määtaa u.a.
Laufzeit: 84 min, dt. Fassung, OmU
Format: Digital, Farbe
FSK: Ohne Altersbeschränkung
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: ab 8 J.
Klassenstufen: 3. bis 6. Klasse
Themen: Familie, Freundschaft, Abenteuer, Werte,Gemeinschaft/Gemeinschaftssinn, Rivalität, Rollenbilder
Unterrichtsfächer: Deutsch, Sachkunde/Lebenskunde,Ethik, Kunst, Religion
Begleitmaterial: [Download]

Für Vilja, zehn Jahre alt, ist es ein großes Glück, dass sie von Familie Räuberberg „mitgeklaut“ wird, als die mit ihrem Räuberbus die langweilige Ferienfahrt im Familienauto zur Oma rüde unterbrechen. Denn der Wilde Karlo, Räuber-Hilda, Gold-Piet, die 12-jährige Hele und der 9-jährige Kalle haben zwar keine Manieren, dafür aber das Herz auf dem rechten Fleck. Zunächst will Vilja möglichst bald ausreißen, doch dann macht es ihr Spaß, an Seen zu schlafen, mit den Fingern zu essen und den Geschichten der Räuberbergs zu lauschen. Bald ist Vilja eine echte Räuberin und möchte genau wie die anderen dabei helfen, dass der Wilde Karlo in diesem Jahr auf dem Räubersommerfest Chef wird. Vor allem, weil sie Hele gern davon überzeugen würde, dass es ganz toll wäre, Viljas Freundin zu sein. (kinofenster.de)

Termine:
M0.,06.06., 14:00
Di., 07.06., 08:30
Mi., 08.06., 11:00 (weitere Termine nach Absprache möglich)
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RICO, OSCAR UND DER DIEBSTAHLSTEIN

Deutschland 2016
Regie: Neele Leana Vollmar
Drehbuch: Martin Gypkens nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Andreas Steinhöfel
Darsteller/innen: Anton Petzold, Juri Winkler, Detlev Buck, Karoline Herfurth, Ronald Zehrfeld, Ursela Monn, David Kross, Milan Peschel, Jakob Matschenz u.a.
Kamera: Felix Novo de Oliveira
Laufzeit: 94 min
Format: Digital, Farbe
FSK: Ohne Altersbeschränkung
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: 8-12 J.
Klassenstufen: 3. bis 7. Klasse
Themen: Abenteuer, Freundschaft, Familie, Mut, Vertrauen,Kindheit/Kinder, Außenseiter, Literaturverfilmung,Kriminalität
Unterrichtsfächer: Deutsch, Ethik, Sachkunde, Religion
weitere Infos zum Film

In Ricos Leben läuft eigentlich alles rund. Sein bester Freund Oskar wohnt inzwischen im gleichen Haus in der Kreuzberger Dieffenbachstraße, Ricos Mutter fährt mit „dem Bühl“, Ricos Wunschpapa, in den „Knutschurlaub“ und schließlich beginnen die großen Ferien. Doch dann wird die Harmonie von einem tragischen Todesfall getrübt. Der übellaunige Nachbar Fitzke erliegt einer Herzattacke und hinterlässt Rico seine Steinsammlung. Doch offenbar interessieren sich noch andere für das Erbe. Der legendäre „Kalbstein“, den Fitzke angeblich gezüchtet hat, ist verschwunden. Rico und Oskar haben einen Verdacht und somit auch einen neuen Fall. (kinofenster.de)

Termine:
M0.,06.06., 11:00
Di., 07.06., 14:00
Mi., 08.06., 08:30
Fr., 17.06., 14:00
Mo., 20.06., 08:30
Di., 21.06., 11:00 (weitere Termine nach Absprache möglich)

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HILFE, ICH HABE MEINE LEHRERIN GESCHRUMPFT

Deutschland, Österreich 2015, 101 min
Regie: Sven Unterwaldt
Drehbuch: Gerrit Hermans
Buchvorlage: Sabine Ludwig
FSK: o.A.
Darsteller: Oskar Keymer (Felix Vorndran), Lina Hüesker (Ella Borsig), Georg Sulzer (Mario Henning), Anja Kling (Schuldirektorin Dr. Schmitt-Gössenwein), Axel Stein (Peter Vorndran), Justus von Dohnányi (Schulrat Henning), Johannes Zeiler (Hausmeister Michalski), Michael Ostrowski (Lehrer Coldegol), Otto Waalkes (Geist von Otto Leonhard)
Filmwebsite
weitere Infos zum Film/zur Autorin (pdf)

Felix ist schon aus etlichen Schulen geflogen. In der neuen muss er es unbedingt schaffen, zu bleiben. Doch im gruselig wirkenden alten Gemäuer wird er von den Mitschülern nicht gerade nett begrüßt. Dann passiert auch noch etwas Unglaubliches: Seine Mathe- und Klassenlehrerin Dr. Schmitt-Gössenwein, genannt Schmitti, wird in seinem Beisein auf 15 cm geschrumpft. Erschreckt flüchtet er und ahnt nicht, dass Schmitti sich in seinen Rucksack geschmuggelt hat. Der Beginn eines turbulenten Abenteuers.

Schulkomödie nach Sabine Ludwigs Buchvorlage, in der Slapstick auf Mystery, Spukhaus auf Familienalltag trifft und Komiker-Urgestein Otto Waalkes als Schulgründer durch ein altehrwürdiges Gemäuer spukt. Aufwändigster Trick des Abenteuers für die ganze Familie ist aber Anja Kling als geschrumpfte Lehrerin. Der mit den „7 Zwerge“-Filmen höchst erfolgreiche und Komödien-erfahrene Sven Unterwaldt führte Regie. (Blickpunkt:Film)

Termine:
Do., 09.06., 14:00
Fr., 10.06., 08:30
Mo., 13.06., 11:00 (weitere Termine nach Absprache möglich)

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VOLL VERZUCKERT – THAT SUGAR FILM

USA 2015
Regie und Drehbuch: Damon Gameau
Darsteller/innen: Mitwirkende: Damon Gameau, Zoe Tuckwell-Smith, Hugh Jackman, Stephen Fry, Brenton Thwaites, Isabel Lucas u.a.
Kamera: Judd Overton
Laufzeit: 102 min, dt. Fassung, OmU
Format: Digital, Farbe
FSK: Ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 12 J.
Klassenstufen: ab 7. Klasse
Themen: Ernährung, Sucht/Suchtgefahren, Erziehung, Kapitalismus, Werbung, Gesellschaft, Forschung, Lobbyismus, Popkultur, Verantwortung
Unterrichtsfächer: Biologie, Deutsch, Sozialkunde, Sachkunde, Ethik, Wirtschaft
Infos: Verleih [Link]

Regisseur Damon Gameau übernimmt in Voll verzuckert – That Sugar Film eine Doppelrolle als Erzähler und Versuchskaninchen. Mit Charme und Witz führt er das Publikum durch sein Experiment, gelegentlich unterstützt von prominenten Gästen wie Hugh Jackman und Stephen Fry, die in humorvollen Einschüben Hintergründe zum Thema Zucker erläutern. Im Mittelpunkt aber steht Gameau, der die unterschiedlichsten Orte aufsucht, um Belege für die schädlichen Folgen des Zuckerkonsums zusammenzutragen: die Aborigine-Gemeinde Amata, die 2007 alle Zuckerprodukte aus ihren Supermärkten verbannte; die Kleinstadt Barbourville im verarmten US-Bundesstaat Kentucky, in der ihm der Zahnarzt Edwin Smith das unter Kindern und Jugendlichen verbreitete Phänomen des nach dem Softdrink benannten „Mountain-Dew-Munds“ demonstriert; oder gar – mithilfe von CGI-Animationen – die Leber des Schauspielers Brenton Thwaites, in die er sich in Anlehnung an den Science-Fiction-Film Die phantastische Reise (1966) begibt, um den Zuckerstoffwechsel aus nächster Nähe zu erklären. (kinofenster.de)

Termine:
Do., 09.06., 08:30
Fr., 10.06., 11:00
Mo., 13.06., 14:00 (weitere Termine nach Absprache möglich)

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RICKI – NORMAL WAR GESTERN

Deutschland 2013
Regie: Kai S. Pieck
Drehbuch: Hannes Klug
Darsteller/innen: Rafael Kaul, Jordan Elliot Dwyer, Merle Juschka, Paul Maximilian Schüller, Hoang Dang-Vu, Laszlo I. Kish, Petra Kleinert u. a.
Kamera: Mel Griffith
Laufzeit: 88 min
Format: Digital, Farbe
FSK: ab 6 J.
FBW-Prädikat: Wertvoll
weitere Infos zum Film

Rickys heimlicher Freund ist ein Shaolin-Schüler, der mit ihm im Kornfeld am Ortsrand Kung Fu übt – allerdings existiert der Begleiter nur in der Fantasie des zehnjährigen, der in einer ostdeutschen Landgemeinde aufwächst und von seinem älteren Bruder Micha andauernd drangsaliert wird. In der neu hinzugezogenen 13-jährigen Alex findet Ricky eine seelenverwandte Freundin. Sein eifersüchtiger Bruder zwingt ihn, sie auszuspionieren, damit er selbst bei ihr landen kann. Rickys Eltern plagen eigene Sorgen, ihre Traditionstischlerei steht vor der Pleite.

Mit gut aufgestellten Newcomern besetzter, unbekümmerter Jugendfilm über das Heranwachsen. Kai S. Pieck („Ein Leben lang kurze Hosen tragen“) schwelgt in den malerischen Kulissen Thüringens und verzichtet auf eine zeitgenössische Intensiv-Dramaturgie. In entspannter Feel-Good-Tonalität zeichnet er das Umfeld eines aufgeweckten Kindes, ohne Probleme zu verschweigen. Auf Augenhöhe schildert er das Coming-of-Age gleich dreier Jugendlicher, nicht nur des Titelhelden. (kinofenster.de)

Termine:
Di., 14.06., 11:00
Mi., 15.06., 14:00
Do., 16.06., 08:30 (weitere Termine nach Absprache möglich)

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DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK

Deutschland 2016
Regie: Hans Steinbichler
Drehbuch: Fred Breinersdorfer nach dem Tagebuch vonAnne Frank
Darsteller/innen: Lea van Acken, Martina Gedeck, Ulrich Noethen, Stella Kunkat, André Jung, Margarita Broich, Leonard Carow u. a.
Kamera: Bella Halben
Laufzeit: 128 min, Dt. F, OmU
Format: Farbe, Digital
FSK: ab 12 J.
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: ab 13 J.
Klassenstufen: ab 8. Klasse
Themen: Identität, Mädchen, Coming-of-Age, Biografie,Pubertät, Erwachsenwerden, Familie, (Deutsche) Geschichte,Judenverfolgung, Sexualität, Antisemitismus, Alltag
Unterrichtsfächer: Deutsch, Ethik, Religion,Sozialkunde/Gemeinschaftskunde, Psychologie, Kunst,Geschichte
Begleitmaterial: Stiftung Lesen [Download]

Die berühmte Fotografie der kindlichen Anne mit dem dunklen Haarschopf, die jahrzehntelang das Buchcover der Schulausgabe von „Das Tagebuch der Anne Frank“ zierte, hat über Generationen die Erinnerung an eines der bekanntesten Opfer des Nationalsozialismus geprägt. Hans Steinbichlers Adaption des vor fast 70 Jahren erschienenen Buches reduziert die Protagonistin Anne Frank jedoch nicht auf die Opferrolle. Der Regisseur interessiert sich vielmehr für den Teenager, der unter dem Eindruck der Judenverfolgung in Europa den Anschein von Normalität zu wahren versuchte und in einem karierten Leinenbüchlein intime Gedanken mit der imaginären Freundin Kitty teilte. (kinofenster.de)

Termine:
Fr., 17.06., 08:30
Mo., 20.06., 11:00
Di., 21.06., 14:00 (weitere Termine nach Absprache möglich)

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BACH IN BRAZIL

Deutschland, Brasilien 2015
Regie: Ansgar Ahlers
Drehbuch: Ansgar Ahlers, Soeren Menning
Darsteller/innen: Edgar Selge, Franziska Walser, Aldri da Anunciac?a?o, Mari?lia Gabriela u.a.
Kamera: Jörg Widmer
Laufzeit: 92 min, Dt. F
Format: Farbe, Digital
Filmpreise: Filmfest Emden 201: „Schreibtisch am Meer“-Preis, NDR Filmpreis für den Nachwuchs, Bernhard-Wicki-Publikums-Preis
FSK: Ohne Altersbeschränkung
FBW-Prädikat: Wertvoll
Altersempfehlung: ab 11 J.
Klassenstufen: ab 6. Klasse
Themen: Fremde Kulturen, Lateinamerika, Mut, Abenteuer,Freundschaft, Diskriminierung, Vorurteile, Musik, Alltag
Unterrichtsfächer: Deutsch, Erdkunde, Musik, Kunst, Ethik,Lebenskunde, Sozialkunde
weitere Infos zum Film

Der Musiklehrer Marten Brückling erbt überraschend von seinem nach Brasilien ausgewanderten Jugendfreund Karl ein Original-Notenblatt ihres gemeinsamen Lieblingsstücks von Johann Sebastian Bach, das „Arioso“. Um das Erbe anzutreten, muss er allerdings nach Ouro Preto in Brasilien reisen, wo Karl die letzten 42 Jahre gelebt hat. Widerwillig macht sich Marten auf den Weg. Doch bevor er mitsamt Bach-Noten zurückreisen kann, wird ihm sein gesamtes Hab und Gut geklaut – inklusive Reisepapieren und „Arioso“. Doch der deutsch sprechende Candido bietet ihm seine Hilfe an. Im Gegenzug muss Marten den Kindern in der Jugendarrestanstalt, in der Candido arbeitet, das Musizieren beibringen. Obwohl von der Idee zunächst wenig angetan, lässt Marten sich schon bald von der Begeisterung und der Leidenschaft der Kinder für die Musik anstecken. Doch bald ist es Zeit, in sein altes Leben zurückzukehren. Allerdings gilt es noch, ein Versprechen einzulösen. (schulkinowochen-nds.de)

Termine:
Di., 14.06., 14:00
Mi., 15.06., 08:30
Do., 16.06., 11:00 (weitere Termine nach Absprache möglich)

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10 MILLIARDEN – WIE WERDEN WIR ALLE SATT?

ImWestenNichtsNeuesPL3D 2015, 113 min
Regie: Valentin Thurn
Laufzeit: 107 min, dt. F
Format: Digital, Farbe
FSK: Ohne Altersbeschränkung
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: ab 14 J.
Klassenstufen: ab 9. Klasse
Themen: Gesellschaft, Umwelt, Verantwortung, Ernährung, Wirtschaft, Wissenschaft,Zerstörung
Unterrichtsfächer: Deutsch, Biologie, Sozialkunde, Ethik, Umwelterziehung
Begleitmaterial: IKF [Download]

Noch in diesem Jahrhundert wird die Weltbevölkerung auf ca. 10 Milliarden Menschen ansteigen. Wenn heute bereits ein Hungerproblem herrscht, welche Optionen bestehen für die Zukunft, um möglichst alle Menschen satt zu bekommen? Nach der Beschäftigung mit der Verschwendung von Essen in „Taste the Waste“ begibt sich Valentin Thurn in seinem neuen Dokumentarfilm auf die Suche nach Antworten. Weltweit besucht er Großkonzerne für Gentechnik, Futtermittel-, Düngerherstellung sowie der Tierproduktion, die sich als Teil in der Kette der Nahrungsmittelherstellung mit wissenschaftlichen und ökonomisch rentablen Lösungen beschäftigen. Der Regisseur stellt ihnen alternative ökologische Projekte gegenüber. Dabei stellt sich heraus, dass das Hungerproblem ein sehr komplexes ist und zahlreiche, sehr unterschiedliche Faktoren bei der möglichen Lösung miteinbezogen werden müssen. (schulkinowochen-nds.de)

Termine:
M0.,06.06., 08:30
Di., 07.06., 11:00
Mi., 08.06., 14:00 (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Schul-Kino-Tage 2015 im Apollo Hannover

logo_hannoverMittlerweile im neunten Jahr finden im APOLLO Kino in Linden kurz vor den Sommerferien die SCHUL-KINO-TAGE statt. Wie immer bietet das Kino ein abwechslungsreiches Programm mit Filmen aus dem letzten Kinojahr und Schulkino-Klassikern.

Ob zum Lernen oder als Ausflug vor den großen Ferien … die SCHULKINOTAGE vom

Mo., 06.07. bis Di., 21.07.2015

bieten sicherlich für viele SchülerInnen und LehrerInnen etwas.
Im weiteren finden Sie das Programm, die Inhalte und alle Informationen für die Anmeldungen.

Viel Spaß im Apollo-Kino ab 06.07 ….!

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Eintritt pro SchülerIn: 3,50 € (Lehrkräfte haben freien Eintritt)

Nachfragen und Buchungen für die Schul-Kino-Tage:
Herr Torben Scheller
Tel.: 0178 – 218 18 52
Mail: info@apollokino.de

Weitere Sonder- / Schulvorstellungen in allen Filmkunstkinos Hannover (Apollo / Kino am Raschplatz / Hochhaus-Lichtspiele) ab 50 Personen: Kontakt

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 Filme und Termine der Schul-Kino-Tage 2015

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Das kleine Gespenst

D 2013, 92 min
Regie: Alain Gsponer
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 6 J.
Klassenstufen: ab 1. Klasse
Themen: Freundschaft, Filmsprache, Abenteuer, Literaturverfilmung, Gespenster/Geister/Spuk
Unterrichtsfächer: Deutsch, Sachkunde/Lebenskunde, fächerübergreifender Unterricht, Kunst
Begleitmaterial: Vision Kino [Download]

Inhalt: Auf dem Dachboden der Burg Eulenstein lebt seit Urzeiten ein kleines Gespenst. Jede Nacht beim zwölften Schlag der Rathausuhr wird es wach und beginnt zur Geisterstunde in der Burg seine Runde. Sein größter Wunsch ist es, die Welt einmal am Tage zu sehen. Jedoch selbst sein bester Freund, der weise Uhu Schuhu, kann ihm da nicht helfen. Auf einer Nachtwanderung seiner Schulklasse im Burgmuseum überrascht der Apothekersohn Karl das kleine Gespenst. Aber niemand glaubt ihm ein Gespenst gesehen zu haben, nicht einmal seine besten Freunde/innen. Als das Gespenst bald darauf Schlag zwölf Uhr aufwacht, ist es seltsamerweise taghell – jemand hatte die Uhr verstellt. Doch bevor das kleine Gespenst seine Freude darüber auskosten kann, hat die Sonne es pechschwarz gefärbt. Als „schwarzer Unbekannter“ geistert es nun durch das Städtchen und bringt die 375-Jahrfeier gehörig durcheinander. Karl und seine Freunde/innen müssen einiges riskieren und die Rathausuhr umstellen, damit es wieder ein harmloses Nachtgespenst werden und auf die Burg zurückkehren kann. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Mi., 15.07., 14:00
Do., 16.07., 10:30
Fr., 17.07., 08:30
Mo., 20.07., 11:00
Di., 21.07., 08:30   (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Pettersson und Findus. Kleiner Quälgeist – große Freundschaft

D 2013, 8 min
Regie: Ali Samadi Ahadi
Darsteller/innen: Ulrich Noethen, Marianne Sägebrecht
FSK: ohne Altersbeschränkung
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: 5-8 J.
Klassenstufen: 1. bis 3. Klasse
Themen: Freundschaft, Familie, Vertrauen, Tiere, Literaturverfilmung
Unterrichtsfächer: Vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Kunst, Religion, Sachkunde, Lebenskunde, Musik
Begleitmaterial: Verleih [Download]

Inhalt: Der alte Hobby-Erfinder Pettersson verbringt seine Tage allein auf einem kleinen Bauernhof mit Holzhacken, Angeln, Tüfteln und dem Füttern der Hühner. Sein Leben ändert sich grundlegend, als seine Nachbarin Beda ihm eines Tages ein Kätzchen zur Pflege bringt. Pettersson gibt ihm den Namen Findus und zieht es liebevoll auf. Als Findus zu sprechen beginnt, entsteht zwischen beiden eine tiefe Freundschaft. Diese wird auf die Probe gestellt, als Pettersson den ständig krähenden Hahn seines Nachbarn Gustavsson aufnimmt, der ansonsten im Suppentopf gelandet wäre. Weil der Hahn viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, fürchtet Findus, seinen einzigen Freund zu verlieren. Um den aufgeplusterten Angeber loszuwerden, greift der Kater zu einer List.

Drehbuchautor Thomas Springer kombinierte die Bücher zu einer zusammenhängenden Geschichte und baute dafür einen übergreifenden Spannungsbogen, der zugleich die kleineren Handlungsverläufe der Buchepisoden integriert. Dabei hält sich die Filmerzählung inhaltlich ebenso an die literarische Vorlage wie auch die Figurenzeichnung, das Setting und die Bildsprache – bis hin zu den sprechenden und etwas eitlen Hühnern und den sogenannten Mucklas, kleine koboldartige Wesen, die in den Zeichnungen der Buchreihe überall auftauchen und im Film ein Eigenleben entwickeln. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Mo., 06.07., 8:30
Di., 07.07., 14:00
Fr., 10.07., 11:00   (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Der kleine Nick macht Ferien

F 2014, 97 min
Regie: Laurent Tirard
Darsteller/innen: Mathéo Boisselier, Valérie Lemercier, Kad Merad
FSK: ohne Altersbeschränkung
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: ab 6 J.
Klassenstufen: ab 1. Klasse
Themen: Familie, Freundschaft, Kindheit/Kinder, Abenteuer, Filmgeschichte
Unterrichtsfächer: Deutsch, Französisch, Ethik, Kunst, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde
Begleitmaterial: Verleih [Download]

Inhalt:  Die Sommerferien sind da und dieses Mal soll alles anders werden. Denn statt in die Berge fährt der zehnjährige Nick mit seinen Eltern – und zum Verdruss seines Vater auch mit der Oma – ans Meer. Dort angekommen, findet der Junge schnell neue Freunde, vergisst aber auch nicht seine großen Liebe Marie-Hedwig, mit der er sich in seiner Fantasie schon vor dem Traualtar sieht, und der er eifrig aus dem Urlaub schreibt . Derweil streiten sich die Eltern wie gewohnt und lassen sich auf kleine amouröse Abenteuer mit anderen skurrilen Urlaubern – einem italienischen Filmproduzenten, einer Schweizer Nudistin – ein. Als im Hotel plötzlich das komische neue Mädchen Isabelle auftaucht, die Nick mit großen Augen nur wortlos anstarrt, ist der Junge überzeugt, dass die Erwachsenen ihn mit ihrverheiraten wollen. Um dies zu verhindern, hecken er und seine Kumpel einen Streich nach dem anderen aus, bis Nick feststellt, dass Isabelle eigentlich ganz nett ist. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Mo., 06.07., 14:00
Di., 07.07., 11:00
Mi., 08.07., 08:30
Mo., 13.07., 11:00
Mi., 15.07., 08:30
Do., 16.07., 14:00  (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Quatsch und die Nasenbärbande

D 2014, 82 min
Regie: Veit Helmer
Darsteller/innen: Kinder: Nora Börner, Justin Wilke, Charlotte Röbig, Pieter Dejan Budak, Henriette Kratochwil, Mattis Mio Weise u.a. Erwachsene: Fritzi Haberlandt, Vera Kluth, Nadeshda Brennicke
FSK: ohne Altersbeschränkung
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: ab 6 J.
Klassenstufen: ab 1. Klasse
Themen: Alter, Familie, Freundschaft, Kindheit/Kinder, Abenteuer, Ethik, Teamwork, Tiere
Unterrichtsfächer: Deutsch, Kunst, Musik, Lebenskunde

Inhalt:  Sechs Kindergartenkinder setzen sich zur Wehr. Die Gesellschaft für Konsumforschung erklärt alle Einwohner von Bollersdorf zum Durchschnitt und testet an ihnen die neuesten Produkte. Nur die Kinder und Großeltern stellen sich quer, weshalb die störrischen Senioren kurzerhand ins Heim gesperrt werden. Aber die Kinder lassen sich so einiges zu deren Rettung einfallen, immer unterstützt von ihrem Nasenbären Quatsch. Zunächst versuchen sie, ungewöhnliche Weltrekorde aufzustellen, indem sie etwa Würstchen zur längsten Wurst der Welt zusammenkleben. Als die Täuschungsversuche auffliegen, treten sie mit Feuerwehrauto, Lok und Boot die Flucht an, um schließlich mit den Großeltern aus den allesamt zu Schrott gefahrenen Vehikeln ungewöhnliche Erfindungen zu präsentieren.
Lange nicht mehr hat sich ein deutscher Kinderfilm mit so viel Anarchismus seinem Thema gewidmet. Tuvalu-Regisseur Veit Helmer bleibt sich mit seinem erfrischenden und unkonventionellen Ideenreichtum treu. Mit allen Tricks kämpfen die Kinder um ihre Großeltern, mit denen sie beim Spielen, Malen, Klettern und Erfinden ihre ganze Kreativität ausleben können. Vorschreiben lassen sie sich von niemandem etwas.(Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Mi., 08.07., 11:00
Do., 09.07., 14:00
Fr., 10.07., 08:30  (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Rico, Oskar und das Herzgebreche

D 2015, 95 min
Regie: Wolfgang Groos
Darsteller/innen:Anton Petzold, Juri Winkler, Karoline Herfurth
FSK: ab 0 Jahre
Altersempfehlung: ab 10 J.
Klassenstufen: ab 5. Klasse
Themen: Freundschaft, Anerkennung, Familie, Sprache, Vertrauen, Mut, Außenseiter
Unterrichtsfächer: Deutsch, Sachkunde, Lebenskunde/Religion, Erdkunde/Geografie, Musik, Kunst

Inhalt: Der tiefbegabte, furchtlose Rico und der clevere, aber etwas übervorsichtige Oskar sind inzwischen dicke Freunde. Auf ihren Streifzügen durch Berlin sind sie immer wieder für neue Abenteuer zu haben. Diesmal ist leider Ricos Mutter betroffen. Die hat sich beim Bingo in illegale Machenschaften verstricken lassen. Jetzt ist nicht nur die Polizei, sondern auch der fiese Boris hinter ihr her. Klar, dass die Jungs alles versuchen, um Mama aus der Bredouille zu helfen. Unterstützung erhalten sie dabei auch vom alten Lebenskünstler Van Scherten.
Nach Neele Leana Vollmar, die den ersten Teil der preisgekrönten Kinderbuchreihe höchst charmant und erfolgreich für die Leinwand adaptierte, übernimmt nun Wolfgang Groos („Die Vampirschwestern“). Der hält sich an das Erfolgsrezept von „Tieferschatten“ und inszeniert einen unorthodoxen Krimi für Kids, der viel feinen Humor und ein bisschen Spannung besitzt. Das Finale im Nachtclub, in dem die erwachsenen Darsteller um die Neuzugänge Henry Hübchen und Moritz Bleibtreu im Focus stehen, ist dabei vielleicht etwas zu lang ausgefallen. (Quelle: Verleih)

Quietschbunt und völlig überdreht präsentiert sich die Fortsetzung der Rico-und-Oscar-Reihe, kindgerecht in allen Nuancen. Wolfgang Groos‘ Verfilmung des Buchs von Andreas Steinhöfel ist ein Ausflug in ein Berlin voller verschrobener Charaktere und heimeligen Ecken, bei dem auch ein erwachsenes Publikum Spaß haben kann.
Es hat der Jury große Freude bereitet, in die quirlige Welt der kleinen Protagonisten einzutauchen, auch wenn bestimmt nicht jede Kamerafahrt und jeder rasante Schwenk für die Sinne und die Mägen der erwachsenen Zuschauer gemacht ist. RICO, OSKAR UND DAS HERZGEBRECHE ist ein Kinderfilm mit viel Herz und Sinn für die Ästhetik des jungen Kinopublikums und auch, wie sich zeigt, mit Anlass zu Diskussionen. (Quelle: Gutachten Deutsche Film- und Medienbewertung)

Termine:
Mo., 13.07., 14:00
Di., 14.07., 08:30
Mi., 15.07., 11:00
Fr., 17.07., 14:00
Mo., 20.07., 08:30
Di., 21.07., 11:00    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Who Am I

D 2014, 103 min
Regie: Baran bo Odar
Darsteller/innen: Tom Schilling, Elyas M’Barek, Wotan Wilke Möhring, Antoine Monot
FSK: ab 12 J.
Altersempfehlung: ab 13 J.
Klassenstufen: ab 8. Klasse
Themen: Identität, Außenseiter, Emanzipation, Freundschaft, Manipulation, Kriminalität, Internet, Popkultur
Unterrichtsfächer: Deutsch, Politik, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde, Ethik, Informatik, Philosophie, Psychologie
Begleitmaterial: [Download]

Inhalt: Benjamin ist ein introvertierter junger Mann, der davon überzeugt ist, dass ihn in der realen Welt niemand wahrnimmt. Also vertreibt sich das Computer-Genie die Zeit im Internet und feiert kleine Erfolgserlebnisse als Hacker. Als Benjamin den charismatischen Max trifft, der ebenfalls am Hacken interessiert ist, eröffnet sich eine neue Welt für den Außenseiter. Gemeinsam mit dem impulsiven Stephan und dem paranoiden Paul gründen die beiden das Hacker-Kollektiv CLAY („Clowns Laughing @ You“) und machen fortan mit harmlosen Cyber-Attacken auf einen rechten Parteitag oder einen Pharmakonzern von sich reden. Um in die oberste Liga der Hacker-Szene aufzusteigen, knackt die Gruppe schließlich die Server des BND – und bringt sich damit in höchste Gefahr. Denn mit ihrer Aktion geraten die Hacker ins Fahndungsraster von Europol und bringen die „Friends“ gegen sich auf, eine mit der organisierten Kriminalität verwobene Hacker-Truppe.
Nach seinem viel beachteten Kinodebüt mit dem Kriminalthriller Das letzte Schweigen (D 2010) wendet sich der Regisseur Baran bo Odar erneut einem Genrestoff zu. Sein modern inszenierter und starbesetzter Cyber-Thriller Who Am I adaptiert mit seiner nicht linearen und doppelbödigen Erzählweise in gewisser Weise die Link- und Verweisstruktur des Internets, das in der Handlung eine zentrale Rolle spielt. In metaphorischen Visualisierungen des Internetverkehrs erscheint der weltweite Datenverkehr als Netz der unbegrenzten, hier meist zwielichtigen Möglichkeiten. Mit seiner elektronischen Musik, den populären Hauptdarstellern und seiner aktuellen Thematik transportiert der spannend und unterhaltsam erzählte Thriller reichlich Zeitgeist. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Mo., 06.07., 11:00
Di., 07.07., 08:30
Mi., 08.07., 14:00
Do., 09.07., 11:00  (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Wir sind jung, wir sind stark

D 2014, 128 min
Regie: Burhan Qurbani
Darsteller/innen: Jonas Nay, Joel Basman, Saskia Rosendahl, David Schütter, Devid Striesow, Thorsten Merten, Trang Le Hong u.a.
FSK: ab 12 J.
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: ab 14 J.
Klassenstufen: ab 9. Klasse
Themen: Rechtsextremismus, Rassismus, Ausländer, Zivilcourage, Jugend/Jugendliche/Jugendkultur, Vorurteile, (Deutsche) Geschichte, Politik
Unterrichtsfächer: Deutsch, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde, Ethik, Politik, Geschichte
Infos: Filmernst Dossier [Link]

Inhalt: 24. August 1992. In einer öden Wohnsiedlung in Rostock-Lichtenhagen hängen die gelangweilten Jugendlichen Stefan, Robbie, Jennie, Goldhahn und Ramona ab. Ohne Job und Perspektive wissen sie nichts mit sich anzufangen und so schließen sie sich einer Gruppe Neonazis um Robbies älteren Bruder Sandro an, die seit Tagen vor einem Wohnheim für Asylbewerber gegen Polizisten und Ausländer randalieren. Im benachbarten „Sonnenblumenhaus“ lebt die junge Vietnamesin Lien, die in Deutschland bleiben möchte, mit ihrem Bruder und seiner schwangeren Frau, die zusammen in die Heimat zurückkehren wollen, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen. Derweil versucht Stefans Vater, der Lokalpolitiker Martin Boll, sich aus den politischen Konflikten um die Räumung der Asylbewerber-Aufnahmestelle herauszuhalten. Doch dann muss er mitansehen, wie die Krawalle langsam auf das Wohnheim mit den vietnamesischen Vertragsarbeitern übergreifen. Unter den Angreifern erkennt er auch seinen Sohn.
Der Regisseur Burhan Qurbani, der 1980 als Sohn afghanischer Einwanderer geboren wurde, und sein Ko-Autor Martin Behnke rekonstruieren die ausländerfeindlichen Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen im August 1992, als rassistische Randalier unter dem Beifall Tausender Zuschauer Molotov-Cocktails in eine Asylbewerber-Aufnahmestelle und ein benachbartes Wohnheim mit mehrheitlich vietnamesischen Bewohnern warfen. Das Drehbuch schildert die Ereignisse in drei Erzählsträngen aus den Perspektiven der Täter, Opfer und Politiker, wobei eingeblendete Uhrzeiten die einzelnen Episoden gliedern. Zwei Drittel des Films sind in Schwarzweiß gefilmt. Als die Krawalle schließlich eskalieren, wechseln die Bilder zur Farbe. Zusammen mit der zunehmend eingesetzten Spannungsmusik wandelt sich der Film damit stilistisch von einem differenzierten Dokudrama zum Actionfilm, was durch die unruhige Handkamera unterstrichen wird. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Fr., 10.07., 14:00
Mo., 13.07., 08:30
Di., 14.07., 11:00  (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Im Labyrinth des Schweigens

D 2014, 123 min
Regie und Drehbuch: Giulio Ricciarelli
Darsteller/innen: Alexander Fehling, André Szymanski, Gert Voss
FSK: ab 12 J.
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: ab 14 J.
Klassenstufen: ab 9. Klasse
Themen: (Deutsche) Geschichte, Demokratie, Individuum (und Gesellschaft), Holocaust, Krieg/Kriegsfolgen, Opfer, Recht, Schuld (und Sühne)
Unterrichtsfächer: Geschichte, Deutsch, Politik, Ethik, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde
Begleitmaterial: Stiftung Lesen [Download]

Inhalt: Frankfurt am Main, 1958. Die deutsche Bevölkerung möchte nach vorne schauen und nicht an ihre Schuld an den NS-Verbrechen erinnert werden. Doch der junge Staatsanwalt Johann Radmann wird hellhörig, als ein Journalist einen Lehrer anzeigt, der in Auschwitz als Aufseher arbeitete. Zwar weiß Radmann selbst nur wenig darüber, was in den Konzentrationslagern wirklich geschah, doch geht er der Sache auf den Grund und findet schließlich die schockierende Wahrheit heraus. Sie führt ihn zu dem Entschluss, die Mörder von Auschwitz vor Gericht zu stellen. Der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer unterstützt ihn bei diesem aufwendigen Projekt. Obwohl einige deutsche Behörden dem Ermittler Steine in den Weg legen, gelingt es ihm, ausreichend Belastungsmaterial gegen 8000 Täter zu sammeln.

Der Film erzählt die Vorgeschichte des ersten, am 20. Dezember 1963 beginnenden Frankfurter Auschwitz-Prozesses. Regisseur Ricciarelli orientiert sich weitgehend an den Fakten, gönnt sich aber auch dramaturgische Freiheiten. Der engagierte Staatsanwalt Radmann ist ein fiktiver Held, realen Vorbildern nachempfunden. Er wächst an seinen Aufgaben, hadert aber auch mit Rückschlägen und privaten Krisen und bewirkt damit, dass sich im Film Geschichte nicht nur lehrreich, sondern auch lebendig vermittelt. Visuell beeindruckt das Drama mit gespenstischen Impressionen aus dem amerikanischen Militär-Archiv, das alle in Auschwitz Beschäftigten und ihre Verbrechen dokumentiert: in eindrucksvollen Totalen zeigt die Kamera endlose Regalreihen und riesige Aktenberge. Das Ausmaß der Verdrängung wird kontrastiert durch ein mit viel Zeitkolorit gezeichnetes Stimmungsbild der Bundesrepublik der 1960er-Jahre. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Do., 09.07., 08:30
Di., 14.07., 14:00   (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Elser

ImWestenNichtsNeuesPL3D 2015, 113 min
Regie: Oliver Hirschbiegel
Darsteller/innen: Christian Friedel, Katharina Schüttler, Burghart Klaußner, Johann von Bülow u.a.
FSK: ab 12 J.
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: ab 15 J.
Klassenstufen: ab 10. Klasse
Themen: Gesellschaft, Widerstand, Zivilcourage, Nationalsozialismus, (Deutsche) Geschichte, Idealismus, Heimat
Unterrichtsfächer: Geschichte, Politik, Deutsch, Sozialkunde, Ethik
Begleitmaterial: Vision Kino [Download]

Inhalt: 8. November 1939: Wenige Minuten nachdem Adolf Hitler seine Jahres-Rede zum gescheiterten Putschversuch von 1923 in München gehalten und den Bürgerbräukeller verlassen hat, explodiert eine Bombe. Sie reißt acht Menschen in den Tod. Der Kunstschreiner Georg Elser hat den Anschlag auf den „Führer“ allein in mühevoller Kleinarbeit geplant. Bei seinem Versuch, sich in die Schweiz abzusetzen, wird er von der Gestapo verhaftet. Im Reichssicherheitsministerium erfährt er vom Scheitern seines Vorhabens. Kripo-Chef Arthur Nebe und der Leiter der Gestapo Heinrich Müller setzen bei ihren Verhören extreme Foltermethoden ein, um seine Hintermänner zu finden. Sie können sich nicht vorstellen, dass es sich um die Tat eines einzelnen Idealisten handelt.
Der Film regt dazu an, sich näher mit Georg Elser zu beschäftigen und zu recherchieren, warum Elser in Deutschland viele Jahrzehnte lang nicht als Widerstandskämpfer anerkannt wurde. Damit verbindet sich auch eine Reflektion über die Chancen eines Einzelnen, erfolgreich Widerstand gegen ein ganzes Regime zu leisten. Zugleich drängt sich die Frage auf, in wie weit das Mitläufertum in der deutschen Bevölkerung regimeerhaltend war. Der Film wirft aber auch die ethische Frage nach der Legitimation eines Tyrannenmordes auf. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Do., 16.07., 08:30
Fr., 17.07., 11:00
Mo., 20.07., 14:00
Di., 21.07., 14:00  (weitere Termine nach Absprache möglich)

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