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Schulkinotage 2013 im Apollo Hannover

Mittlerweile im achten Jahr finden im APOLLO Kino in Linden kurz vor den Sommerferien die SCHUL-KINO-TAGE statt. Wie immer bietet das Kino ein abwechslungsreiches Programm mit Filmen aus dem letzten Kinojahr und Schulkino-Klassikern.Freizeile

Ob zum Lernen oder als Ausflug vor den großen Ferien … die SCHULKINOTAGE vom
Freizeile

Mo., 10.06. bis Di., 25.06.2013

Freizeile

bieten sicherlich für viele SchülerInnen und LehrerInnen etwas.
Im weiteren finden Sie das Programm, die Inhalte und alle Informationen für die Anmeldungen.

Viel Spaß im Apollo-Kino ab 10.06. ….!

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Eintritt pro SchülerIn: 3,50 € (Lehrkräfte haben freien Eintritt)

Nachfragen und Buchungen für die Schul-Kino-Tage:
Herr Torben Scheller
Tel.: 0178 – 218 18 52
Mail: info@apollokino.de

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Schul-Kino-Tage Programm 2013 als Kurzübersicht: pdf-Download

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Weitere Sonder- / Schulvorstellungen in allen Filmkunstkinos Hannover (Apollo / Kino am Raschplatz / Hochhaus-Lichtspiele) ab 50 Personen: Kontakt

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Filme und Termine der Schul-Kino-Tage 2013

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Kalif Storch

D 2012, 63 min
Regie: Paul Stutenbäumer, Albert Maly-Motta
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 5 J.
Klassenstufen: 1. bis 3. Klasse
Themen: Märchen
Unterrichtsfächer: Deutsch, Kunst, Sachkunde/Lebenskunde, Vorfachlicher Unterricht, fächerübergreifender Unterricht
Begleitmaterial: Vision Kino [Download]

Inhalt: Zur Strafe für eine verpatzte Klassenarbeit soll Pepperl den Dachboden aufräumen. Eine undankbare Aufgabe, würde er dadurch nicht auf ein altes Buch stoßen. Schon dessen Titel – Das Buch der 1000 Geheimnisse – verspricht ein großes Abenteuer. Und so nimmt Pepperl allen Mut zusammen und liest einen Zauberspruch daraus vor. Sein erwachsener Freund Kasperl hält davon erst einmal gar nichts. Doch tatsächlich erhebt sich plötzlich ein alter Teppich vom Boden und bringt die beiden direkt ins Morgenland.
Kalif Storch ist ein Marionettenfilm, der auf dem gleichnamigen Märchen von Wilhelm Hauff beruht, um eine Rahmenhandlung ergänzt und von dem Bad Tölzer Marionettentheater eigens für diese Aufzeichnung gespielt wurde. Die Inszenierung versucht dabei, die Wahrnehmung eines Besuchs im Puppentheater zu imitieren und setzt vor allem auf lange, statische Einstellungen, wodurch sich der Erzählrhythmus vor allem für jüngere Kinder (und auch den ersten Kinobesuch) eignet. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Mo., 1o.06., 08:30
Di., 11.06., 14:oo
Mi., 12.06., 11:00    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Der kleine Nick

F 2009, 91 min
Regie:
Laurent Tirard
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 7 J.
Klassenstufen: ab 2. Klasse
Themen: Familie, Freundschaft, Schule, Kindheit/Kinder, Selbstbewusstsein, Rollenbilder, Abenteuer, Fantasie, Bildung/Bildungssystem
Unterrichtsfächer: Deutsch, Französisch, Ethik, Religion, Sachkunde/Lebenskunde, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde
Begleitmaterial: Verleih [Download]

Inhalt: EFrankreich, Ende der 1950er-Jahre. Die Jungs einer Pariser Grundschule verfolgen das Leben der Erwachsenen mit großen Augen und missverstehen vieles, was um sie herum geschieht. So glaubt der kleine Titelheld, dass er bald ein Brüderchen bekommt, weil sein Vater plötzlich viel netter zu seiner Mutter ist, und dass ihn seine Eltern deswegen im Wald aussetzen werden. Um dieses Schicksal abzuwenden, grübeln Nick und seine Kameraden über Gegenmaßnahmen nach. Erst soll ein Blumenstrauß die Mutter gnädig stimmen, dann ein Großreinemachen und schließlich, nachdem beide Unternehmen im Chaos endeten, wird für das Brüderchen-Problem ein waschechter „Gangster“ engagiert. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Do., 13.06., 08:30
Fr., 14.06., 14:oo
Mo., 17.06., 11:00    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Ritter Rost

D 2013, 78 min
Regie: Thomas Bodenstein
Darsteller/innen: (Stimmen:) Rick Kavanian, Christoph Maria Herbst u. a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 5 J.
Klassenstufen: ab 1. Klasse
Themen: Freundschaft, Solidarität, Manipulation, Mut
Unterrichtsfächer: Deutsch, Kunst, Sachkunde/Lebenskunde
Begleitmaterial:  [Download]

Inhalt:  Niemand hätte gedacht, dass ausgerechnet Ritter Rost das alljährliche Ritterturnier gewinnt – am allerwenigsten der siegesgewohnte, arrogante Prinz Protz, der leider zu Recht Betrug vermutet. Denn der tolle, neue Motor von Pferd Feuerstuhl ist gestohlen, wovon der arglose Ritter nichts wusste. Alle Beweise sprechen gegen ihn, weshalb König Bleifuß ihm die Ritterlizenz entzieht. Enttäuscht wendet sich sogar seine beste Freundin Bö von ihm ab und läuft geradewegs in die Arme und das Verlies von Prinz Protz, der ein Burgfräulein braucht, um bald König von Schrottland zu werden. Um dessen perfiden Plan zu durchkreuzen und Bö wieder zu gewinnen, muss Ritter Rost nun all seinen Mut zusammennehmen.
Die Story bedient sich alter Rittermythen um Drachen und schöne Jungfrauen, die von tapferen Recken vor dem Bösewicht gerettet werden müssen, konterkariert sie aber, indem er Bö mit sehr viel Eigenwillen und Kampfgeist ausstattet. Der Verweis auf bekannte Märchenmotive in Ritter Rost könnte ein erster Anknüpfungspunkt für die pädagogische Arbeit sein. Auf emotionaler Ebene offerieren Freundschaft, Solidarität, Mut und die Überwindung eigener Ängste weitere fruchtbare Gesprächsthemen mit Kindern. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Do., 13.06., 14:00
Fr., 14.06., 11:oo
Mo., 17.06., 08:30    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Sammys Abenteuer 2

B 2012, 92 min
Regie: Ben Stassen, Vincent Kesteloot
Darsteller/innen: Deutsche Stimmen: Detlev Buck, Axel Stein, Der Graf von Unheilig u. a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 6 J.
Klassenstufen: 1. bis 4. Klasse
Themen: Familie, Freundschaft, Umwelt, Abenteuer, Tiere
Unterrichtsfächer: Religion, Ethik, Sachkunde/Lebenskunde, Kunst
Begleitmaterial:  [Download]

Inhalt:  Jahrzehntelang hat die Schildkröte Sammy die Weltmeere durchquert. In Teil 2 seines Kinoabenteuer ist aus dem niedlichen Jungtier ein sesshaftes, rüstiges Reptil geworden, das sich über seine frischgeschlüpften Enkel freut. Doch Wilderer zerstören das neue Familienglück. Sammy und sein bester Freund Ray geraten in ihre Fänge und werden in ein Aquarium verschleppt. Die winzigen Babyschildkröten Ella und Ricky wollen die beiden Großväter befreien, die allerdings ihrerseits selbst Ausbruchspläne schmieden. Am liebsten möchten Sammy und Ricky außerdem alle anderen Tiere aus dem Unterwassergefängnis mitretten. Kein einfaches Unterfangen, weder für die Enkel, noch für die Großväter: Draußen lauern hungrige Raubfische und im bestens gesicherten Aquarium versucht obendrein ein herrisches Seepferdchen die aufwieglerischen Schildkröten mit allen Mitteln ruhig zu stellen. Um überhaupt eine Chance zu haben, müssen die Tiere zusammenhalten. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Di., 18.06., 11:00
Mi., 19.06., 14:00
Do., 20.06., 08:30    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Der kleine Rabe Socke

D 2012, 78 min
Regie: Ute von Münchow-Pohl, Sandor Jesse
Darsteller/innen: (Stimmen:) Jan Delay, Katharina Thalbach, Anna Thalbach, Constantin von Jascharoff, Santiago Ziesmer u. a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 5 J.
Klassenstufen: ab 1. Klasse
Themen: Freundschaft, Solidarität, Mut, Selbstbewusstsein, Abenteuer
Unterrichtsfächer: Deutsch, Ethik, Religion, Sachkunde/Lebenskunde, Kunst
Begleitmaterial: [Download]

Inhalt: Wild und gefährlich – so will der kleine Rabe Socke am liebsten sein. In Wirklichkeit allerdings ist er vor allem vorlaut und egoistisch. Und wenn er einen Fehler macht, dann möchte er ihn am liebsten vertuschen. Doch als Socke versehentlich beim Spielen den großen Staudamm beschädigt und damit das Tal, in dem all seine Freunde/innen leben, in Gefahr bringt, kann er sich nicht mehr verstecken. Nun können nur die Biber helfen, die weit entfernt flussaufwärts leben. Gemeinsam mit Bär Eddi, den er mit einer Notlüge ködert, und dem ängstlichen Schaf Wolle macht Socke sich auf die Reise.
Interessant sind die Figuren des Films für eine Beschäftigung im Deutsch-, Ethik- oder Religionsunterricht vor allem deshalb, weil sie alle charakterliche Schwächen haben. Gerade die Hauptfigur Socke etwa führt mustergültig vor, welche negativen Folgen ihr oft selbstsüchtiges Verhalten hat, und wie sie die Freundschaft zu Eddi-Bär damit aufs Spiel setzt. Und während Socke allmählich lernen muss, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen, gewinnt das anfangs sehr ängstliche Schaf Wolle schließlich in einer kleinen Nebenhandlung an Selbstvertrauen. So bietet Der kleine Rabe Socke zahlreiche Identifikationsmöglichkeiten, ohne mit erhobenem Zeigefinger richtiges Verhalten anzumahnen. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Fr., 21.06., 14:00
Mo., 24.06., 11:00
Di., 25.06., 08:30    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Die Abenteuer von Huck Finn

D 2012, 99 min
Regie: Hermine Huntgeburth
Darsteller/innen: Leon Seidel, Jacky Ido, Louis Hofmann, August Diehl, Henry Hübchen, Milan Peschel, Andreas Schmidt u. a.
FSK: ab 6 J.
Altersempfehlung: ab 9 J.
Klassenstufen: 4. bis 8. Klasse
Themen: Abenteuer, Freiheit, Freundschaft, Menschenrechte/-würde, Rassismus
Unterrichtsfächer: Deutsch, Englisch, Sachkunde/Lebenskunde, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde, Ethik, Geschichte
Begleitmaterial: [Download]

Inhalt: Seit Huckleberry Finn und sein bester Freund Tom Sawyer den Schatz von Indianer-Joe gefunden haben, leben die Lausbuben in geordneten Verhältnissen. Huck wohnt mit der herzlichen Witwe Douglas, deren autoritärer Schwester und dem Sklaven Jim in einem schicklichen Haushalt, trägt feinen Zwirn und drückt die Schulbank. Eigentlich will der Junge aber viel lieber ein neues Abenteuer erleben. Da kommt der Besuch seines Rabenvaters gerade recht: Der Trunkenbold will den Schatz einstreichen, doch das Geld hat sein Sohn längst verschenkt. Kurzentschlossen flüchten Huck und Jim auf einem Floß in die Freiheit und geraten entlang des Mississippi in einige brenzlige Situationen.
Wie schon bei „Tom Sawyer“ (Deutschland 2011) zeichnet Hermine Huntgeburth auch für die Inszenierung des Nachfolgers verantwortlich. Erneut setzt die Regisseurin auf liebevolle Kostüme, eine aufwändige Ausstattung und sommerliche Panoramen der vor allem in Brandenburg und Rumänien nachgestellten Südstaaten-Atmosphäre. Da Tom Sawyer nunmehr zur Nebenfigur avanciert und der Sklave Jim an seine Stelle tritt, verschiebt sich der dramaturgische Kern auf das Thema Sklaverei, die Huck als schreiende Ungerechtigkeit erkennt. Die nicht unbedingt leichte, aber kindgerecht aufbereitete Rassismus-Thematik entschärft der starbesetzte Familienfilm mit komischen Elementen wie vertrottelten Nebenfiguren und federt die Sozialkritik der Buchvorlage weitgehend ab. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Fr., 21.06., 08:30
Mo., 24.06., 14:00
Di., 25.06., 11:00    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Fünf Freunde 2

D 2012, 92 min
Regie: Mike Marzuk
Darsteller/innen: Valeria Eisenbart, Quirin Oettl, Justus Schlingensiepen, Neele Marie Nickel, Kristo Ferkic, Peter Lohmeyer, Oliver Korittke u.a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 8 J.
Klassenstufen: ab 3. Klasse
Themen: Abenteuer, Freundschaft, Solidarität, Vertrauen, Rollenbilder, Literaturverfilmung
Unterrichtsfächer: Deutsch
Infos: [Link]

Inhalt: Das „Grüne Auge“, der größte Smaragd der Welt, wird im 16. Jahrhundert von einem geheimnisvollen Helden namens „Schwarze Katze“ versteckt, um ihn vor Diebstahl zu schützen. Die Legende besagt, dass der wertvolle Stein noch immer im Katzenmoor verborgen liegt. Hier schlagen George, Julian, Dick und Anne bei ihrer Radtour ihr Zelt auf. Es ist Sommer, sie haben Ferien und sind erstmals ohne Eltern unterwegs. Hardy, der Sohn des Besitzers der Ländereien, würde sich gern mit ihnen anfreunden, doch er hat, vor allem mit George, keinen guten Start. Aber dann wird Dick mit Hardy verwechselt und von zwei Ganoven entführt, die das „Grüne Auge“ suchen.
Der weitgehende Verzicht auf gruselige Effekte erlaubt schon jüngeren Kindern die Teilnahme an dem filmischen Kriminalfall. Im Unterricht bietet sich neben einem Vergleich von Büchern und Film eine einfache Analyse der erzählerischen Mittel an. Es dürfte die Beliebtheit der Geschichten kaum schmälern, wenn die Kinder deren Konstruktionsweise verstehen und sich mit ihren Versatzstücken befassen. Die Auseinandersetzung mit Figuren und Schauplätzen sowie Schnittfolgen, die für Spannung und Mitfiebern sorgen, können sowohl in Gesprächen als auch in Rollenspielen näher untersucht werden. Zusätzlich bietet sich an, die Rollenstereotypen von Kindern und Erwachsenen zu betrachten. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Di., 18.06., 14:00
Mi., 19.06., 08:30
Do., 20.06., 11:00    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Almanya

D 2010, 97 min
Regie: Yasemin Samdereli
geeignet ab 11 Jahre
FSK: o.A.
Fächer: Deutsch, Politik, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde
Themen: Familie, Migration, kulturelle Identität, Integration, (Deutsche) Geschichte
Begleitmaterial: Themenausgabe BpB [Download]

Inhalt: Ende der 1960er Jahre kommt Hüseyin Yilmaz als der 1.000.001 Gastarbeiter nach Deutschland. Er will seiner Familie, die in der Türkei auf ihn wartet, ein besseres Leben ermöglichen. Sein Vorhaben gelingt. Mit Ausdauer und Fleiß schafft es Hüseyin, sich in Deutschland etwas aufzubauen. Er entschließt sich, seine Frau Fatma und seine Kinder Veli, Muhamed und Leyla nachzuholen. Anfangs fällt die Eingewöhnung Familie Yilmaz schwer. Eine fremde Kultur, ungewohntes Essen, eine Religion, die nicht die ihre ist. Doch nach und nach gewöhnen sich die Fünf an das Leben in Deutschland und 45 Jahre später freut sich Ehefrau Fatma über die deutsche Staatsbürgerschaft. Dennoch stellen sich der Familie Fragen der kulturellen Zugehörigkeit, zum Beispiel dem sechsjährigen Enkel Cenk, als er in der Schule gefragt wird, woher er kommt. Auch seine 22-jährige Cousine Canan hat es schwer. Sie ist schwanger von einem „Nicht-Türken“ und weiß nicht, wie sie es ihrer Mutter beibringen soll. Noch verwirrender und turbulenter wird alles als sich Hüseyin nach der Heimat sehnt und der Familie eröffnet, dass er ein Haus in Anatolien gekauft hat und mit allen dorthin fahren möchte. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:

Di., 18.06., 08:30
Mi., 19.06., 11:00
Do., 20.06., 14:00    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Ziemlich beste Freunde

D 2011, 112 min
Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache
geeignet ab 12 Jahre
FSK: ab 6 J.
Fächer: Deutsch, Politik, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde, Ethik
Themen: Freundschaft, Behinderte/Behinderung, Verantwortung, Migration, Integration, Kriminalität

Inhalt: Der arbeitslose und frisch aus dem Knast entlassene Driss bewirbt sich pro forma als Pfleger beim querschnittsgelähmten reichen Erbe Philippe, um den Stempel für die Arbeitslosenunterstützung zu bekommen. Gegen jede Vernunft engagiert ihn der reiche Aristokrat, weil er spürt, dass dieser farbige Junge aus der Banlieue ihm nicht mit Mitleid begegnet. Statt mit dem Behindertenauto düsen die beiden bald mit dem Maserati durch Paris, rauchen Joints, laden schon mal zu einer Orgie ein. Beide respektieren sich, und Philippe gewinnt neue Kraft für das, was ihm vom Leben bleibt.
Kein kitschiges Behindertenmärchen, sondern eine Reflexion darüber, was es heißt, nicht mehr die Kontrolle über den Körper zu haben und von der Hilfe anderer abhängig zu sein, sich gegen Mitleid wehren zu müssen. Von einer wahren Geschichte inspiriert, erzählt die Tragikomödie mit viel (Galgen-)Humor, aber auch mit Ernsthaftigkeit und ohne Larmoyanz, Pathos oder einen falschen Ton von einer Freundschaft, die zwei Menschen das Überleben ermöglicht. Auch eine soziale Metapher auf das alten in Privilegien verhaftete Frankreich und das neue und vitale, das in Zukunft auf junge Einwanderer baut. (Quelle: Blickpunkt Film)

Termine:
Mo., 1o.06., 14:00
Di., 11.06., 11:00
Mi., 12.06., 08:30    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Hannah Arendt

D/F/ISR 2012, 113 min
Regie: Margarethe von Trotta
Drehbuch: Pamela Katz, Margarethe von Trotta
Darsteller/innen: Barbara Sukowa, Axel Milberg, Janet McTeer, Julia Jentsch, Ulrich Noethen, Michael Degen, Nicholas Woodeson, Victoria Trauttmansdorff, Klaus Pohl, Friederike Becht, u.a.
Laufzeit: 113 min, dt.F., teilweise untertitelt
Format: 35mm, Digital
FSK: ab 6 J.
FBW-Prädikat: Besonders Wertvoll
Altersempfehlung: ab 15 J.
Klassenstufen: ab 10. Klasse
Themen: (Deutsche) Geschichte, Holocaust, Israel, Antisemitismus, Philosophie
Unterrichtsfächer: Deutsch, Geschichte, Politik, Philosophie, Religion, Ethik
Begleitmaterial: [Download]

Inhalt: SDie Philosophin Hannah Arendt reist 1961 nach Jerusalem, um für die Zeitung The New Yorker über den Prozess gegen den NS-Verbrecher und SS-Obersturmbandführer Adolf Eichmann zu berichten. Ernüchtert erlebt sie im Gerichtssaal einen Angeklagten, dessen gefügiges, bürokratisches Auftreten sie nicht mit seinen abscheulichen Taten in Einklang bringen kann. Ihre Artikelserie, in der sie diesen Widerspruch thematisiert, schockiert die Welt. Zahlreiche Medien entfachen Hetzkampagnen gegen sie, Hannah erhält Drohbriefe, ihre akademische Karriere ist gefährdet. Doch die Studenten/innen verfolgen gebannt die scharfen Analysen einer selbstbewussten Frau, die kompromisslos für die Freiheit des Denkens eintritt.
Von Trottas anspruchsvolle Hommage dürfte vor allem jüngere Generationen zur Auseinandersetzung mit den Thesen einer bemerkenswert unangepassten, intellektuell kompromisslosen Theoretikerin anregen, welche die historische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus mitprägten. Der Film ersetzt gleichwohl nicht die Lektüre von Arendts kontrovers diskutierten Schriften zum Totalitarismus, die zumindest auszugsweise bei der Analyse und Interpretation ihrer Kernthesen herangezogen werden sollten. Erörtert werden sollte auch, warum Hannah Arendt mit ihren Anschauungen so vehemente Proteste hervorrief. Arendts Plädoyer für eine gleichberechtigte Koexistenz von Juden und Arabern in Israel gibt zudem Denkanstöße zur politischen Brisanz und Aktualität ihrer Positionen. Sie können auch im Hinblick auf die aktuellen Spannungsverhältnisse im Nahen Osten reflektiert werden. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Mo., 1o.06., 11:00
Di., 11.06., 08:30
Mi., 12.06., 14:00    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Die Ostsee von oben

D 2012, 89 min
Regie: Silke Schranz, Christian Wüstenberg
geeignet ab 14 Jahre
FSK: ab 6 J.
Themen: Natur, Deutschland, Ostsee, Meer
Unterrichtsfächer: Biologie, Geographie, Erdkunde
Website: http://die-ostsee-von-oben.de/

Inhalt: Für viele ist die Ostsee einfach nur die vertraute Heimat oder ein wunderbarer Urlaubsort. Doch ein Perspektivenwechsel schafft ein ganz neues Bild von den landschaftlichen Reichtümern, die die Ostsee auf Wasser und Festland zu bieten hat. Türkisgrünes Wasser, feinsandige Traumstrände und eine abwechslungsreiche Landschaft. Aus der Vogelperspektive verfolgt die Kamera die Strecke von Flensburg nach Usedom und unternimmt Abstecher zu Küstenstädten wie Kiel, Lübeck oder Stralsund, aber ebenso zu den zahlreichen kleinen Ostseeinseln.
Nach dem bahnbrechenden Kinoerfolg von „Die Nordsee von oben“ kommt das Nachfolgeprojekt von Silke Schranz und Christian Wüstenberg auf die deutschen Kinoleinwände. Es ist ein Spiel mit dem Vertrauten, das die Zuschauer immer wieder staunen lässt über die landschaftliche Schönheit vor der eigenen Haustür. Erneut verwendeten die Filmemacher eine ganz spezielle Kamera, die eigens zu Spionagezwecken für die CIA entwickelt wurde. In höchster Auflösung wird die Ostsee so zum greifbar nahen Kinospektakel. (Quelle: Blickpunkt Film)

Termine:
Fr., 21.06., 11:00
Mo., 24.06., 08:30
Di., 25.06., 14:00   (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Unter den Straßen von Hannover

D 2002-2006, 45 min
Regie: Henning Klattenhoff
Themen: Hannover, Geschichte, Regionalgeschichte

Inhalt: Mittelalterliche Gänge, Grabkammern, Stollen, Abwasserkanäle und Bunker – all das befindet sich in der Tiefe Hannovers. Was an die Oberfläche gelangt, sind Gerüchte und Ungewissheiten. Dabei ist die Unterwelt von ihrem Wesen her sehr nüchtern: Es gibt keine Werbeplakate, keine Putzkolonnen, sondern nur die ungeschminkte Funktionalität. Die Unterwelt verändert kaum ihre Gestalt. In ihr scheint die Zeit stillzustehen. Im Spannungsfeld zwischen nüchterner Funktionalität und fantastischer Legendenbildung dokumentiert der Film die Geschichte unterirdischer Bauwerke in Hannover. Fachleute, Zeitzeugen, Eigentümer und Künstler klären über die Stollen und Gänge der Stadt auf und rollen dabei Ereignisse der letzten 500 Jahre auf. Das Erstaunliche ist: An den Legenden ist tatsächlich mehr dran, als es Stadthistoriker für möglich halten.

Termine:
Do., 13.06., 11:00
Fr., 14.06., 08:30
Mo., 17.06., 14:00    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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