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Schul-Kino-Tage 2014 im Apollo Hannover

logo_hannoverMittlerweile im neunten Jahr finden im APOLLO Kino in Linden kurz vor den Sommerferien die SCHUL-KINO-TAGE statt. Wie immer bietet das Kino ein abwechslungsreiches Programm mit Filmen aus dem letzten Kinojahr und Schulkino-Klassikern.

Ob zum Lernen oder als Ausflug vor den großen Ferien … die SCHULKINOTAGE vom

Mo., 14.07. bis Di., 29.07.2014

bieten sicherlich für viele SchülerInnen und LehrerInnen etwas.
Im weiteren finden Sie das Programm, die Inhalte und alle Informationen für die Anmeldungen.

Viel Spaß im Apollo-Kino ab 14.07 ….!

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Eintritt pro SchülerIn: 3,50 € (Lehrkräfte haben freien Eintritt)

Nachfragen und Buchungen für die Schul-Kino-Tage:
Herr Torben Scheller
Tel.: 0178 – 218 18 52
Mail: info@apollokino.de

Weitere Sonder- / Schulvorstellungen in allen Filmkunstkinos Hannover (Apollo / Kino am Raschplatz / Hochhaus-Lichtspiele) ab 50 Personen: Kontakt

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 Filme und Termine der Schul-Kino-Tage 2014

Programm-Download (pdf)

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Das kleine Gespenst

D 2013, 92 min
Regie: Alain Gsponer
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 6 J.
Klassenstufen: ab 1. Klasse
Themen: Freundschaft, Filmsprache, Abenteuer, Literaturverfilmung, Gespenster/Geister/Spuk
Unterrichtsfächer: Deutsch, Sachkunde/Lebenskunde, fächerübergreifender Unterricht, Kunst
Begleitmaterial: Vision Kino [Download]

Inhalt: Auf dem Dachboden der Burg Eulenstein lebt seit Urzeiten ein kleines Gespenst. Jede Nacht beim zwölften Schlag der Rathausuhr wird es wach und beginnt zur Geisterstunde in der Burg seine Runde. Sein größter Wunsch ist es, die Welt einmal am Tage zu sehen. Jedoch selbst sein bester Freund, der weise Uhu Schuhu, kann ihm da nicht helfen. Auf einer Nachtwanderung seiner Schulklasse im Burgmuseum überrascht der Apothekersohn Karl das kleine Gespenst. Aber niemand glaubt ihm ein Gespenst gesehen zu haben, nicht einmal seine besten Freunde/innen. Als das Gespenst bald darauf Schlag zwölf Uhr aufwacht, ist es seltsamerweise taghell – jemand hatte die Uhr verstellt. Doch bevor das kleine Gespenst seine Freude darüber auskosten kann, hat die Sonne es pechschwarz gefärbt. Als „schwarzer Unbekannter“ geistert es nun durch das Städtchen und bringt die 375-Jahrfeier gehörig durcheinander. Karl und seine Freunde/innen müssen einiges riskieren und die Rathausuhr umstellen, damit es wieder ein harmloses Nachtgespenst werden und auf die Burg zurückkehren kann. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Do., 24.07., 14:00
Fr., 25.07., 08:30
Mo., 28.07., 11:00
Di., 29.07., 08:30   (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Ella und das große Rennen

FI 2012, 81 min
Regie:
Taneli Mustonen
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 6 J.
Klassenstufen: ab 1. Klasse
Themen: Freundschaft, Schule
Unterrichtsfächer: Deutsch, Ethik, Religion, Sachkunde
Begleitmaterial: Filmtipp Vision Kino [Download]

Inhalt: Der Lehrer einer kleinen finnischen Schule soll der Schulbehörde einen Bericht über seine Unterrichtstätigkeit abgeben. Kurz entschlossen bittet er die Zweitklässlerin Ella einen Aufsatz auf das Formular zu schreiben. Ella schildert den Tag eines Affenwärters im Zoo. Auf dem Schulamt löst dieser Bericht viele Missverständnisse aus. Ella und ihre Klasse müssen die Dorfschule verlassen und werden in eine riesige Schule gebracht, in der sie sich überhaupt nicht zurechtfinden. Hier erfahren sie, dass ihre alte Schule abgerissen werden soll, weil der reiche Herr Yksi ausgerechnet dort eine Formel 1-Rennstrecke bauen will. Das wollen Ella und ihre Freunde mit allen Mitteln verhindern. Sie handeln mit Herrn Yksi eine Wette aus. Wenn sie das Rennen gegen seinen Sohn gewinnen, dürfen sie ihre Schule behalten. Die Kinder treten mit einem alten, motorlosen VW-Bus an, der ihnen nicht den erhofften Sieg bringt. Durch einen klugen Einfall gelingt es der Klasse jedoch ihre geliebte Dorfschule und den Lehrer zu behalten.
Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch des finnischen Autors Timo Parvela, dessen Bücher über Ella auch in Deutschland sehr bekannt sind. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Fr., 25.07., 14:00
Mo., 28.07., 08:30
Di., 29.07., 11:00   (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Das Pferd auf dem Balkon

A 2012, 90 min
Regie: Hüseyin Tabak
Darsteller/innen: Enzo Gaier, Nataša Paunovi?, Andreas Kiendl, Nora Tschirner u. a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 8 J.
Klassenstufen: ab 3. Klasse
Themen: Außenseiter, Tiere, Freundschaft, Abenteuer, Kindheit/Kinder, Familie
Unterrichtsfächer: Deutsch, Sachkunde/Lebenskunde, Ethik, Religion, Kunst, Biologie
Begleitmaterial: Verleih [Download]

Inhalt:  Die Vorstellung, dass sich die Tomatensauce auf dem Teller mit den Nudeln vermischen könnte, bereitet Mika großes Unbehagen. Und wenn das Essen nicht genau um 14:17 Uhr vor ihm steht, wird der zehnjährige Junge wütend und wirft seine Mahlzeit auf den Boden. Mika mag es nicht, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Er braucht in seinem Alltag klare Strukturen, Regeln und Rituale, die ihm Verlässlichkeit und Sicherheit bieten. Denn Mika hat das Asperger-Syndrom, eine leichte Form des Autismus. Deshalb fällt es ihm schwer, auf andere zuzugehen und da er alles wörtlich nimmt, versteht er auch keine Ironie. Auf Außenstehende wirkt sein Verhalten oft seltsam und in der Schule wird er deshalb gehänselt. Nur Dana, die in Wien im selben Wohnblock wie Mika lebt und allen erzählt, sie sei die Tochter eines indischen Maharadschas, lässt sich nicht abschrecken. Sie findet es vollkommen in Ordnung, dass Mika weder Lügen noch Witze mag und kaum jemanden an sich heran lässt. Komisch ist Mika höchstens, weil er Mathe liebt.
Steht in dem gleichnamigen Kinderbuch von Milo Dor aus dem Jahr 1971 ein spielsüchtiger Erwachsener im Mittelpunkt, der mitten in einer Großstadt ein Pferd auf seinem Balkon hält, so erfindet der Film um dieses skurrile, märchenhafte Bild eine neue Geschichte. Mit dem Jungen Mika verschiebt sich die Perspektive dabei auf ein Kind, das aufgrund seiner Entwicklungsstörung nicht nur ein Außenseiter ist, sondern auch die Welt auf eine ganz eigene, ungewöhnliche Weise wahrnimmt. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Do., 17.07., 11:00
Fr., 18.07., 08:30
Mi., 23.07., 14:00    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Fünf Freunde 3

D 2012, 95 min
Regie: Mike Marzuk
Darsteller/innen: Valerie Eisenbart, Quirin Oettl, Justus Schlingensiepen u. a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 9 J.
Klassenstufen: ab 4. Klasse
Themen: Abenteuer, Freundschaft, Solidarität, Vertrauen, Rollenbilder, Literaturverfilmung
Unterrichtsfächer: Deutsch
Infos: [Link]

Inhalt:  Eigentlich wollten die vier besten Freunde George, Julian, Dick und Anne zusammen mit Hund Timmy nur ihren Urlaub auf einer exotischen Insel genießen, doch als sie beim Tauchen auf ein Schiffswrack inklusive einer Schatzkarte stoßen, stürzen sie sich Hals über Kopf in ihr nächstes Abenteuer. Bei der Suche nach dem Gold hilft ihnen das einheimische Mädchen Joe, das hofft, mit dem Schatz den Bau einer gigantischen Ferienanlage verhindern zu können. Doch da wird Julian von einem giftigen Käfer gebissen.
Zum dritten Mal verfilmt Regisseur Mike Marzuk eine Geschichte nach der berühmten Jugendbuchvorlage von Enid Blyton fürs Kino. Dabei wird erneut Abenteuer großgeschrieben, unterstützt von der exotischen Kulisse. Da aber auch die jugendlichen Protagonisten älter werden, rückt das Zwischenmenschliche dezent stärker in den Fokus. (Quelle: Blickpunkt:Film)

Termine:
Mo., 14.07., 14:00
Mi., 16.07., 08:30
Fr., 18.07., 11:00    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Liverpool Goalie

N 2010, 85 min
Regie: Arild Andresen
Darsteller/innen:Ask van der Hagen, Susanne Boucher, Mathis Asker u. a.
FSK: ab 6 Jahre
Altersempfehlung: ab 10 J.
Klassenstufen: ab 5. Klasse
Themen: Kindheit/Kinder, Außenseiter, Schule, Erwachsenwerden, Liebe, Medien
Unterrichtsfächer: Deutsch, Ethik, Religion, Kunst
Begleitmaterial: Verleih [Download]

Inhalt: Der 13-jährige Jo ist zwar Klassenbester, aber nicht gerade ein Draufgänger. In gleichem Maße ängstlich wie fantasiebegabt, kreist sein Denken um die Vermeidung alltäglicher Gefahren: Treppen sind für ihn Todesfallen, Kontakte zu Mitschülern/innen und vor allem zu Mädchen mit äußerster Vorsicht zu handhaben. Am schlimmsten aber ist Fußball: Jedes Jahr, weiß Jo, sterben Menschen auf norwegischen Fußballplätzen! Lieber täuscht er eine Verletzung vor, als sich an diesem Wahnsinn zu beteiligen. Umso enthusiastischer teilt er die Leidenschaft aller anderen Jungen seiner Klasse für Fußballsammelkarten. Seine Mutter, seit dem Unfalltod des Vaters in ständigem Alarmzustand, spricht schon von einer Sucht. Besonders heiß begehrt, weil bislang in keinem Päckchen aufgetaucht: José Reina, der Torwart des FC Liverpool.
Könnte er diese Karte endlich besitzen, so Jos Kalkül, würden sich all seine Probleme mit einem Schlag erledigen.
Mit ebensoviel Witz wie Einfühlungsvermögen präsentiert „The Liverpool Goalie – oder: wie man die Schulzeit überlebt“ einen jugendlichen Antihelden, der sich von anderen Jungen seines Alters kaum unterscheidet. Jo ist etwas schüchtern und um Anerkennung bemüht, kleinere Probleme erscheinen ihm allerdings riesengroß. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Di., 22.07., 08:30
Mi., 23.07., 11:00
Do., 24.07., 08:30    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Auf dem Weg zur Schule

F 2012, 75 min
Regie: Pascal Plisson
Mitwirkende: Jackson Saikong, Zahira Badi, Carlito Janez, Samuel J. Esther u. a.
FSK: ab 6 J.
Altersempfehlung: ab 7 J.
Klassenstufen: ab 2. Klasse
Themen: Werte, Familie, Schule, Kindheit/Kinder, Fremde Kulturen, Armut, Abenteuer
Unterrichtsfächer: Deutsch, Ethik, Sachkunde/Lebenskunde, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde, Kunst
Begleitmaterial: [Download]

Inhalt: Jeden Morgen liegt ein weiter Weg vor dem elfjährigen Jackson und seiner jüngeren Schwester Salomé. Um in die Schule zu gelangen, müssen sie eine 15 Kilometer lange Strecke zurücklegen. Und der Weg durch die kenianische Savanne ist gefährlich. Vor allem vor den Elefanten müssen sich die Kinder in Acht nehmen. Nicht weniger abenteuerlich ist der 22 Kilometer lange Weg durch das Atlasgebirge, den die zwölfjährige Zahira jeden Montag zu Fuß geht, um in das Internat zu kommen. 18 Kilometer wiederum liegen zwischen dem Haus der Familie des elfjährigen Carlos in Ostpatagonien und dessen Schule. Aber immerhin hat Carlos ein Pferd – und manchmal lässt er auch seine jüngere Schwester reiten. Ohne die Hilfe seiner beiden Brüder wiederum könnte der 13-jährige Samuel aus Indien überhaupt nicht in die Schule gehen. Er sitzt im Rollstuhl – und seine Brüder schieben ihn jeden Tag vier Kilometer über unwegsame Straßen und durch überflutete Felder.
Trotz dieser filmgestalterischen Freiheiten eröffnet Auf dem Weg zur Schule spannende Einblicke in die Lebenswelten von Kindern in anderen Ländern. Gerade die Bedeutung von Bildung wird dabei unaufdringlich vor Augen geführt und kann fächerübergreifend im Unterricht zu einer Diskussion anregen. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Fr. 18.07., 14:00
Mo., 21.07., 08:30
Di., 22.07., 11:00
Mi., 23.07., 08:30   (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Das Mädchen Wadjda

D/KSA 2012, 97min
Regie: Mike MarzukHaifaa Al Mansour
Darsteller/innen: Waad Mohammed, Reem Abdullah, Abdullrahman Al Gohani, Ahd Kamel u.a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 10 J.
Klassenstufen: ab 5. Klasse
Themen: Gender/Geschlechterrollen, Islam, Diskriminierung, Wünsche, Emanzipation, Autorität(en)
Unterrichtsfächer: Deutsch, Ethik, Politik, Religion, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde
Infos: Vision Kino [Link]

Inhalt: Auf den ersten Blick hat die zehnjährige Wadjda sich in das schicke, grüne Fahrrad mit den bunten Bändern am Lenker verliebt und forsch lässt sie es sich sogleich vom Händler reservieren, vor dessen Spielwarenladen es steht. Sie will Fahrrad fahren und den befreundeten Nachbarsjungen Abdullah im Wettrennen besiegen. An sich wäre das nichts Besonderes, lebte Wadjda nicht in Riad, der Hauptstadt Saudi-Arabiens, wo ein Mädchen auf einem Fahrrad bis vor kurzem noch so undenkbar war wie es eine unverschleierte Frau in der Öffentlichkeit nach wie vor ist. Erst im April 2013 wurde Frauen in Saudi-Arabien das Fahrradfahren in Erholungsgebieten, in Begleitung eines männlichen Verwandten und unter Wahrung der gesetzlichen Bekleidungsvorschriften, offiziell erlaubt. Vor diesem Hintergrund erscheint allein die Existenz jenes Films, in dem die Geschichte von Wadjda erzählt wird, geradezu als bahnbrechend innovativ, solitär und politisch: Die deutsch-saudische Koproduktion Das Mädchen Wadjda ist nicht nur der erste, vollständig in dem arabischen Königreich gedrehte Langspielfilm, in dem Kinos seit den 1970er-Jahren verboten sind. Er wurde zudem geschrieben und realisiert von einer Frau: Haifaa Al Mansour, 1974 in Saudi-Arabien geboren, in Ägypten und Australien ausgebildet und inzwischen mit ihrer Familie in Bahrain lebend. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Mo., 14.07., 11:00
Di., 15.07., 08:30
Do., 17.07., 11:00    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Am Ende eines viel zu kurzen Tages

D/EIR 2011, 96 min
Regie: Ian Fitzgibbon
FSK: ab 12 J.
Altersempfehlung: ab 14 J.
Klassenstufen: ab 9. Klasse
Fächer: Jugend/Jugendkultur, Krankheit, Sterben, Kunst, Filmsprache, Coming-of-Age, Sexualität, Liebe
Themen: Deutsch, Ethik, Religion, Philosophie, Kunst
Begleitmaterial: Vision Kino [Download]

Inhalt: „Und was ist mit dir, Donald? Was willst du studieren?“ Eigentlich ist es eine ganz normale Frage, die die Mitschülerin eines Abends an Donald richtet. Aber für den 15-jährigen Jungen klingt sie zynisch. Für Donald gibt es keine Zukunft mehr, seit vor über einem Jahr bei ihm Krebs diagnostiziert wurde. Während sich seine Eltern an jeden Strohhalm klammern, weil sie die Hoffnung nicht aufgeben wollen, seine Mutter über Internetrecherchen schon zur Krebsspezialistin geworden ist und sein Vater sogar heimlich in die Kirche geht, scheint sich Donald mit seinem Schicksal abgefunden zu haben. Was er jedoch fürchtet, ist zu sterben, ohne jemals mit einem Mädchen geschlafen zu haben. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:

Di., 15.07., 14:00
Do., 24.07., 11:00
Di., 29.07., 14:00    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Mandela

USA 2013, 152 min
Regie: Justin Chadwick
FSK: ab 12 J.
Altersempfehlung: ab 14 J.
Klassenstufen: ab 9. Klasse
Themen: Zivilcourage, Afrika, Rassismus, Menschenrechte, Demokratie, Apartheid, Freiheit
Unterrichtsfächer: Deutsch, Ethik, Religion, Geschichte, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde
Begleitmaterial: Verleih [Download]

Inhalt: Als Anwalt setzt sich Nelson Mandela vor Gericht für die Belange der schwarzen Bevölkerung ein, die durch das Apartheid-Regime in Südafrika strukturell und gesetzlich legitimiert diskriminiert wird. Doch im Laufe der Jahre wird immer deutlicher, dass damit keine Veränderung erreicht werden kann. Mandela schließt sich dem Afrikanischen Nationalkongress ANC an, einer Bewegung mit militantem Flügel, die sich gegen die Regierung auflehnt. Zunächst macht sich Mandela durch seine rhetorischen Fähigkeiten einen Namen, später beteiligt er sich auch an der Vorbereitung von Anschlägen. So gilt Mandela bald als Terrorist. 27 Jahre lang verbringt er im Gefängnis – und wird wieder zu einem Verfechter des gewaltlosen Widerstands.
Exemplarisch lädt das Biopic über Nelson Mandela zu einer Auseinandersetzung mit dessen Rolle in der Geschichte Südafrikas und insbesondere bei der Beendigung des Apartheid-Regimes ein. Durch die lange Zeitspanne, die die Handlung umfasst, regt der Film zur Vertiefung ausgewählter Ereignisse oder Aspekte ein, die darin nur angerissen werden. Im Mittelpunkt einer Besprechung im Unterricht kann aber auch allein Nelson Mandela stehen und anhand von dessen Biografie diskutiert werden, in welcher Form Widerstand gegen ein Unrechtsregime möglich ist, was Idealismus bedeutet und wie mit friedlichen Mitteln ein Umdenken erreicht werden kann. (Quelle: kinofenster.de)

Termine:
Mi., 16.07., 11:00
Mo., 21 a fantastic read.07., 14:00
Fr., 25.07., 11:00
Mo., 28.07., 14:00    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Im Westen nichts Neues

ImWestenNichtsNeuesPL3USA 1930, 136 min
Regie: Lewis Milestone
Darsteller/innen: Louis Wolheim, Lew Ayres, John Wray, u.a.
Laufzeit: 136 min
FSK: ab 12 J.
Altersempfehlung: ab 14 J.
Klassenstufen: ab 9. Klasse
Themen: Krieg/Kriegslust, 1. Weltkrieg, Literatur, Täter/Opfer
Unterrichtsfächer: Deutsch, Geschichte, Politik
Begleitmaterial: Vision Kino [Download]

Inhalt: 1915: Eine deutsche Kleinstadt, ein Gymnasium, eine Abiturklasse – hier wird in pathetischen
Phrasen dem Ideal des Nationalismus und der kollektiven Kriegsbegeisterung gehuldigt, hier
enthusiasmiert der Lehrer Kantorek seine Schüler, sich komplett als Freiwillige zur Armee zu
melden. Unter ihnen ist auch Paul Bäumer, der an das Ehrenvolle und Süße des Todes für das
Vaterland glaubt, an Bildung, Reife und Männlichkeit, die sich im deutschen Soldaten verkörpern.
Doch seine Erfahrungen und die Handlung werden die mörderische Ideologie und
das hohle Pathos entlarven, werden die Desillusionierung und das Grauen zeigen. (Quelle: Filmheft Vision Kino)

Termine:
Do., 17.07., 08:30
Mo., 21.07., 11:00
Di., 22.07., 14:00
Mi., 23.07., 08:30    (weitere Termine nach Absprache möglich)

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Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

b780x450S 2014, 115 min
Regie: Felix Herngren
geeignet ab 14 Jahre
FSK: ab 12 J.
Themen: Alter, Abenteuer, Weltgeschichte, Phantasie
Unterrichtsfächer: Deutsch, Geschichte
Website: http://www.derhundertjaehrige-film.de/

Inhalt: Allan Karlsson hat keine Lust auf das Feiern seines 100. Geburtstags und verschwindet klammheimlich aus dem langweiligen Altersheim in Pantoffeln und mit nur ein paar Münzen in der Tasche. Am Busbahnhof kommt er zufällig an einen Koffer voller Geld und macht sich ohne bestimmtes Ziel auf die Socken. Er findet neue Freunde und muss sich aber auch mit nicht gerade charmanten Ganoven auseinandersetzen. Auf Umwegen gelangt er nach Bali, wo er es sich unter Palmen gut gehen lässt. Mit 100 ist schließlich noch lange nicht Schluss.

Nach Jonas Jonassons schon kultigem Bestseller, der allein in Deutschland über zwei Mio. Mal verkauft wurde, inszeniert der Schwede Felix Herngren mit Komiker-Ass Robert Gustafsson in der Hauptrolle ein aberwitziges Roadmovie mit skurrilen Figuren, das nicht nur in der Gegenwart spielt, sondern auch das politische Geschehen des 20. Jahrhundert im Rückblick aus einer sehr eigenwilligen Perspektive erzählt und völlig neu interpretiert. (Quelle: Blickpunkt Film)

Termine:
Mo., 14.07., 08:30
Di., 15.07., 11:00
Mi., 16.07., 14:00   (weitere Termine nach Absprache möglich)

 

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